Klimaaktivismus Unternehmen in Lützerath

Demonstrieren mit Fridays for Future, Atomtransporte blockieren, vor Rathäusern zelten, Abgeordneten schreiben, in extremen Fällen sogar ziviler Ungehorsam.
Es ist beeindruckend, mit wie viel Enthusiasmus und Kraft Bürger*innen für Klimaschutz und die Energiewende laut werden.
Aber was ist denn eigentlich mit den Unternehmen? Warum sind die nicht mindestens genauso laut?

In unseren Diskussionen am Kaffeeautomaten haben wir uns in letzter Zeit immer wieder die gleiche Frage gestellt: „Warum hört man denn so wenig von Unternehmen, die sich für klimafreundliches Wirtschaften an Bagger ketten? Ist das Risiko zu groß, als Unternehmen dem Frust Luft zu machen? Oder ist das genau das war wir brauchen, um endlich mal was in Gang zu setzen?“
Klar als Unternehmen wollen wir nicht an beliebigen Nacht-und-Nebel-Aktion teilnehmen. Schlagzeilen à la „WETell sägt Sendemasten um“ sind nicht das Ziel.
Doch als Unternehmen arbeiten wir eben auch nicht in luftleeren Raum. Die vielen Stunden, die wir täglich Arbeiten, sind nicht nur da, um Geld zu verdienen, sondern hinterlassen Spuren. Und diese Spuren sollten doch in Richtung Gemeinwohl führen, statt nur zu maximalem Profit!
Und, liebe Unternehmen, zum Gemeinwohl gehören Proteste fürs Klima eben dazu, oder?

Genauso überzeugt sind wir davon, dass Unternehmen und Aktivist*innen eine Einheit bilden müssen!
Wenn wir im klassischen Muster „Gute NGOs vs. Böse Unternehmen“ bleiben und die Welt in „gute Aktivist*innen und schlechte Wirtschaft“ trennen bleibt viel zu viel Potenzial ungenutzt.
Die Wirtschaft gestaltet Deutschland. Doch inzwischen sind immer mehr Unternehmen im Herzen aktivistisch. Wir müssen diese Impulse nutzen und unseren gemeinsamen Einfluss auf die Politik stärken.

Zum Glück gibt es schon viele Unternehmen da draußen, die sich engagieren: Green Planet Energy, EWS, Ecosia, Einhorn und wie sie alle heißen.
Positiv formuliert: Wenn es gelingt einen ausreichend großen Teil der Wirtschaft in Richtung konsequentem Klimaschutz mitzunehmen, dann kann die Wirtschaft ihre Power entwickeln und ein großer Teil des Wandels kann schneller gehen, als viele Menschen jetzt denken würden.
Für uns bei WEtell bedeutet das ganz konkret an Protesten, wie der Besetzung in Lützerath, teilzunehmen. Wir wollen mit dem Vorurteil brechen, dass wirtschaftende Unternehmen der Gegner sind. Wenn wir es schaffen, dass Unternehmen und Privatpersonen gemeinsam für klimafreundliches Wirtschaften aktiv werden, sind wir einen großen Schritt weiter.

Wenn du auch Unternehmer*in bist oder in einem Unternehmen arbeitest, das mehr tun will, als unsere Zukunft einfach in die Hand der Energielobby zu legen, dann melde dich bei uns!
Wir sind auf der Suche nach aktivistischen Betriebsräten, CEOs und Firmen. Lasst uns Ideen sammeln, diskutieren und gemeinsam aktiv werden.

Schick uns eine Mail an info@wetell.de, wir freuen uns schon von dir zu hören!

marketing@wetell.de

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Wenn du dich erstmal noch informieren willst, findest du hier mehr Details zu Klimaschutz, Datenschutz oder Fairness & Transparenz bei WEtell.

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