Verbindungen zwischen Corona- und Klimakrise gibt es viele:
Die abgesagte Klimakonferenz in Glasgow, der hohen Rückgang an Emissionen im Flugverkehr, stillstehende Fabriken und klare Kanäle in Venedig, um nur einige zu nennen.
Letzte Woche habe ich mich mit diesen Verbindungen beschäftigt und mein Augenmerk vor Allem auf den wirtschaftlichen und politischen Teilbereich unseres Lebens gelegt.
Heute wollen wir über einen anderen Bereich von Verbindungen sprechen:
Den Veränderungen die jede*r einzelne von uns durch Corona durchlebt.

Einige diese Veränderungen habe ich genauer betrachtet und mich gefragt:
Ist es möglich diesen Willen zur Veränderung auf den Klimawandel auszuweiten?
Wie schon beim letzten Mal bekommt ihr in den folgenden Zeilen meinen inneren Monolog zu lesen.
Also fangen wir mal an mit den Veränderungen:

Hättest Du gedacht, dass sich ganz Deutschland geschlossen hinter wissenschaftliche Erkenntnisse in Bezug auf das Coronavirus stellen und die Wissenschaft eine solche Aufmerksamkeit genießen würde?

Schaffen wir das auch beim Klimawandel?
Sollten wir nicht genauso gespannt den Erkenntnissen von Klimaforschern lauschen, die davon erzählen, dass dieses Frühjahr das wärmste seit über 100 Jahren ist? Oder dass wir nach 2018 auch 2020 mit Ernteausfällen durch Trockenheit rechnen müssen?
Wir sollten Klimatologen zuhören.


Hättest du geglaubt, dass jegliche Zeitungen und Magazine über Wochen nur ein einziges Thema bestimmen würde: Corona und die Gefahr, die mit dem Virus einhergeht?

Schaffen wir das auch beim Klimawandel?
Fridays for Future und andere Aktivistengruppen haben es geschafft, dass der Klimawandel immer weiter in den medialen Fokus rückte. Verglichen mit dem Nachrichtentsunami, den das Coronavirus ausgelöst hat, war das aber eher eine kleine Welle.
Dabei wäre es auch beim Klimawandel nur allzu wichtig, ein klares Bild der Gefahren abzuzeichnen, sodass jede*r weiß: Auch diese Krise fordert täglich ihren hohen Tribut.
Wir sollten dem Klimawandel genauso viel Aufmerksamkeit schenken.


Hättest du gedacht, dass wir bereit sind auf viele Annehmlichkeiten zu verzichten, um schwächere und verwundbarere Mitglieder unserer Gemeinschaft zu schützen?

Schaffen wir das auch beim Klimawandel?
Schon heute müssen Menschen vor Umweltgefahren fliehen. Schon heute machen sich pazifische Inselbewohner Sorgen darüber, wo sie unterkommen sollen, wenn ihr zuhause in wenigen Jahrzehnten vom Ozean verschluckt wird. Bislang sind wir nicht bereit diese andere Gruppe von schwachen und verwundbaren Mitgliedern unserer Gemeinschaft zu schützen.
Wir sollten niemanden zurück lassen.

Wir wissen jetzt noch nicht, ob die Veränderungen, die wir bereit sind einzugehen ausreichen werden um uns und unsere Gemeinschaft bewahren zu können.
Das wissen wir nicht bei der Coronakrise und das wissen wir auch nicht beim Klimawandel.
Was wir aber heute schon wissen, ist dass wir stolz auf uns sein können.
Stolz darauf, dass wir die Coronakrise Ernst nehmen und zusammen, geschlossen dagegen vorgehen!
Und was wir noch wissen ist, dass wir noch viele Veränderungen eingehen können um dem Klimawandel zu entgegnen.
Und alle die das Ausmaß dieser Krise kennen werden mir zustimmen, wenn ich fordere: Fangen wir endlich damit an!

Euer Sebastian

 

 

 

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