Wie können wir Dir helfen?

Checkliste: Bereit für Gehaltstransparenz?

Daten & Ausgangslage

  • Unsere Beschäftigtendaten (Rollen, Gehälter, Arbeitszeiten) liegen vollständig und strukturiert vor.
  • Vergleichbare Rollen und Funktionsgruppen sind definiert.
  • Erste Lohnanalysen, z. B. zum Gender Pay Gap, wurden durchgeführt.

Rollen & Kriterien

  • Für alle Funktionen existieren klare und aktuelle Rollenprofile.
  • Verantwortungs- und Erfahrungsstufen sind nachvollziehbar beschrieben.
  • Die Kriterien für Einstufungen sind objektiv und geschlechtsneutral.

Gehaltsbänder & Transparenz

  • Für jede Rolle sind Gehaltsbandbreiten festgelegt.
  • Wir wissen, welchen Transparenzgrad wir anstreben (Regeln, Bänder, Durchschnittswerte, Volltransparenz).
  • Es gibt eine verständliche interne Richtlinie zur Kommunikation dieser Bänder.

Recruiting & Stellenanzeigen

  • Gehaltsbandbreiten können zuverlässig in Stellenanzeigen genannt werden.
  • Ein klarer Prozess legt fest, wie und wann Bewerber*innen Gehaltsinfos erhalten.
  • Vorlagen für transparente Kommunikation im Recruiting sind erstellt.

Lohnanalysen & rechtliche Pflichten

  • Wir kennen unsere Berichtspflichten (insbesondere ab 50 bzw. 100 Beschäftigten).
  • Ein fester Turnus für Lohnanalysen ist definiert.
  • Verantwortlichkeiten für Datenauswertung und Berichte sind benannt.

Dokumentation & Beweislast

  • Kriterien für Gehaltsentscheidungen sind schriftlich hinterlegt.
  • Abweichungen innerhalb eines Gehaltsbandes können begründet und dokumentiert werden.
  • Alle relevanten Unterlagen werden revisionssicher archiviert.

Governance & Rollen im Prozess

  • Es gibt eine feste Steuerungsgruppe (z. B. HR, Geschäftsführung, ggf. Betriebsrat).
  • Führungskräfte kennen ihre Rolle in der Kommunikation und Gesprächsführung.
  • Mitarbeitende werden frühzeitig eingebunden, Feedbackformate sind vorgesehen.

Kommunikation & Kultur

  • Eine Kommunikationsstrategie zur Einführung von Transparenz ist definiert.
  • FAQ, Beispiele und Visualisierungen (z. B. eine Transparenzleiter) sind vorbereitet.
  • Dialogformate wie Sprechstunden oder Workshops sind geplant.
  • Potenzielle Risiken (Missverständnisse, Neid, Verhandlungsdruck) sind identifiziert und mit Maßnahmen hinterlegt.