Wie können wir Dir helfen?

guud macht nachhaltig leben leichter und erschwinglicher

„Und was sind die Benefits für Ihre Mitarbeitenden?“ – inzwischen taucht diese Frage gar nicht mehr so selten in Bewerbungsgesprächen auf. Durch ein passendes und attraktives Angebot können Unternehmen Mitarbeitende besser motivieren und binden – und das mit Steuervorteil. Die Angestellten wiederum freuen sich über die Angebote. Win-win also.

Was aber, wenn es einen Anbieter gibt, bei dem Mitarbeitende, Unternehmen und Umwelt zusammen „Win-win-win“ rufen? Bei guud passiert genau das. Mit guudscheinen und der guudcard macht das Münchner Unternehmen einen nachhaltigen und gesunden Lebensstil einfacher und erschwinglicher. Also haben wir Co-Gründerin Alina ins Spotlight eingeladen.
 

guud - Mehr Wertschätzung. Mehr Wirkung.
 

Alina Friedrichs, Gründerin

Alina interessiert sich schon lange dafür, welchen Einfluss unser Konsum auf Klima, Gesellschaft und Städte hat. Der Impuls guud zu gründen, kam aus ihrem früheren Job. Uninspiriert und konservativ beschränkten sich die Angebote auf Tankstellen, Discounter oder großen Ketten. Während ihrer Zeit bei Future Maps, einer Online-Karte für nachhaltige Orte, hat sie die Idee für guud entwickelt.

Nachhaltige Orte nicht nur sichtbar machen, sondern es den Menschen leichter und erschwinglicher machen, nachhaltig zu konsumieren. 2021 hat sie ihren Wunsch dann in die Tat umgesetzt. Für Alina ist guud wie ein Oktopus. Mit seinen vielen Armen packt er überall gleichzeitig an, bleibt dabei super flexibel und sortiert clever aus, was der Mission von guud weiterhilft. Mehr Menschen die Möglichkeit zu eröffnen, nachhaltiger zu leben.

 

Warum nachhaltige Benefits?

Na, warum konventionelle, wenn es sie auch in nachhaltig gibt? Und das denken immer mehr Unternehmen.

guud hat mittlerweile 400 Unternehmenskund*innen. Auf der guud Map finden sich 13.000 nachhaltige Orte in Deutschland und seit Gründung sind durch guud ca. 2 Millionen € in den nachhaltigen Einzelhandel geflossen.

Hallo Alina, schön, dass du bei uns im WEtell Spotlight sitzt. Worum geht es bei genau bei guud?

Wir sind 2021 mit der Idee gestartet, Mitarbeiter-Benefits nachhaltiger zu machen: Mitarbeitende sollten ihr Budget in ihrer Region einsetzen können – für Bio-Supermärkte, faire Mode, die Fahrradreparatur oder andere nachhaltige Angebote. Kurz darauf kam auch der guudschein dazu – ein nachhaltiger Gutschein, den Unternehmen verschenken können und der bei über 50 geprüften Online-Shops und Spendenoptionen einlösbar ist.

Inzwischen haben wir das Angebot erweitert. Mit unserer guudcard können Unternehmen ihren Teams heute nicht nur nachhaltiges Einkaufen ermöglichen, sondern auch Mobilität, Sport oder Wellbeing. So wird aus einer einfachen Benefit-Karte eine flexible Lösung, die zu den unterschiedlichen Bedürfnissen im Alltag passt – und gleichzeitig für mehr Nachhaltigkeit inspiriert.

Unser Ziel ist es, mehr Menschen für einen bewussten, nachhaltigen Lebensstil zu begeistern und zu zeigen, dass Benefits mehr sein können als ein steuerlicher Vorteil: nämlich ein echtes Plus für Mitarbeitende, Unternehmen und Umwelt.
 

Für was können Nutzer*innen guud nutzen?

Nutzer*innen können die guudcard für ganz unterschiedliche Dinge im Alltag verwenden – vom Einkauf im Bio-Supermarkt über die Mitgliedschaft im Urban Sports Club bis hin zum Deutschlandticket oder einem Carsharing-Angebot. Also für Mobilität, Sport, nachhaltiges Einkaufen und vieles mehr.

Für die Mitarbeitenden ist das super einfach: Sie bekommen die guudcard von ihrem Unternehmen, laden sich unsere App herunter und sehen dort ihr monatliches Budget, die akzeptierten Orte und zusätzlich nachhaltige Empfehlungen. Gezahlt wird dann ganz normal mit der Karte – online oder vor Ort – wie mit jeder anderen Mastercard auch.

Wie viel Guthaben auf die Karte kommt, entscheidet das Unternehmen. Das kann zum Beispiel der steuerfreie Sachbezug von 50 Euro pro Monat sein, oder auch höhere Budgets für bestimmte Zwecke wie Mobilität oder Wellbeing. Es gibt also keine feste Obergrenze von unserer Seite, sondern die Unternehmen wählen die passende Benefit-Kombination.

Unser Ziel dabei: Mitarbeitende haben maximale Flexibilität, können ihr Budget jederzeit für das nutzen, was im Alltag gerade am wichtigsten ist – und gleichzeitig machen wir nachhaltige Optionen sichtbarer und attraktiver.
 

Die guudcard und die guud App sind deine Schlüssel zu nachhaltigen Mitarbeiter-Benefits.

Welche Unternehmen können guud nutzen?

Grundsätzlich kann sich jedes Unternehmen bei uns als Anbieter bewerben – aber wir nehmen nicht automatisch alle auf. Gemeinsam mit der Genossenschaft Future Maps haben wir über 30 Nachhaltigkeitskriterien entwickelt, die wir auf alle Orte anwenden. Damit stellen wir sicher, dass nur Anbieter gelistet werden, die wirklich zu unserem Anspruch passen.

Außerdem können auch unsere Nutzer*innen Shops und Orte vorschlagen. Wir prüfen dann jeden einzelnen Vorschlag – und nehmen nur die Anbieter auf, die die Kriterien erfüllen. So bleibt die guudcard für alle eine verlässliche Inspiration für nachhaltigen Konsum.

Nachhaltigkeit spielt in eurem Alltag eine große Rolle. Wie genau setzt ihr diese um?

Bei der Gründung von guud war uns wichtig, nicht nur mit unseren Produkten nachhaltige Wirkung zu erzielen, sondern auch in der Art und Weise, wie wir das Unternehmen aufbauen. Deshalb orientieren wir uns an den Prinzipien des Verantwortungseigentums. Das heißt: Ausschüttungen an Eigentümer*innen sind klar begrenzt und alle Entscheidungen werden im Sinne des Unternehmenszwecks getroffen. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass Nachhaltigkeit dauerhaft im Zentrum bleibt – unabhängig davon, wie groß guud einmal wird.

Mit der guud Map findest du ganz leicht regionale Angebote.

Alle CO2 Rechner, die mir bekannt sind, haben Konsum als Treiber eines hohen Fußadrucks identifiziert. Wie siehst du das? Hast du das Gefühl, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen? Also generell nachhaltiger konsumieren?

Natürlich ist kein Konsum immer der nachhaltigste Konsum – aber das ist im Alltag nicht realistisch. Entscheidend ist, wie wir konsumieren. Und da hat sich in den letzten Jahren einiges bewegt: In der Mobilität sehen wir zum Beispiel den Umstieg auf E-Autos und mehr Sharing-Modelle, beim Einkaufen greifen viel mehr Menschen zu Bio-Produkten – die sind längst nicht mehr nur „Öko-Nische“, sondern im Mainstream angekommen.

Gleichzeitig beobachten wir, dass gerade die kleinen, nachhaltigen Läden und Anbieter stärker denn je kämpfen. Bequemlichkeit und Preis spielen für viele eine immer größere Rolle. Genau deshalb finden wir es so wichtig, bewusst zu entscheiden, wo wir unser Geld ausgeben. Denn jeder Einkauf ist auch ein Stück weit eine Stimmabgabe für die Art von Wirtschaft und Gesellschaft, die wir uns wünschen.

Ihr habt in den letzten Monaten mit Mobilität und Sport euer Produkt stark erweitert. Gibt es denn ein Produkt, welches ihr anbieten wollt, eine neue Dienstleistung, die am Markt eventuell fehlt?

Wir sehen noch sehr viel Potenzial – vor allem im Bereich Mobilität, den wir weiter ausbauen wollen. Aber auch Themen wie Lunch oder andere Alltags-Benefits finden wir spannend, weil man sie ebenfalls nachhaltig gestalten kann.

Grundsätzlich glauben wir: Es gibt in fast jedem Bereich die Möglichkeit, Benefits so umzusetzen, dass sie wirklich einen positiven Impact haben – sei es durch regionale Anbieter, nachhaltige Produkte oder klimafreundliche Services. Wir haben mit der guudcard gerade erst angefangen und sind überzeugt, dass da noch ganz viel kommt.

Das letzte Wort soll dir gehören. Was wolltest du schon immer loswerden?

Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann, dass Menschen ihren Konsum – und generell ihre Entscheidungen – wirklich als Stimme für die Welt begreifen, in der sie leben wollen. Unsere Innenstädte sind ernsthaft bedroht: Vielerorts prägen anonyme Ketten das Bild, hinter denen Konzerne stehen, denen es am Ende nur ums Geld geht. Von den Online-Services ganz zu schweigen.

Es liegt an uns allen, bewusst gegenzusteuern. Wenn wir die kleinen, nachhaltigen Läden, Restaurants und Anbieter unterstützen, sorgen wir dafür, dass unsere Städte vielfältig, lebendig und lebenswert bleiben. Und genau das ist die Welt, in der ich – und hoffentlich viele andere – leben wollen.
 

Vielen lieben dank dir Alina. Liebe Grüße an das guud Team.

 

Nachhaltige Benefits auch für dein Unternehmen?

Und hast du schon eine nachhaltige Sachbezugskarte in deinem Unternehmen?
Nein, dann stell guud einfach deiner Geschäftsführung, oder den HR-Beauftragten vor.
HIER findest du ganz einfach heraus, wie es geht.